St. Oswald. Es wurde skizziert, gezeichnet, gemalt, der Nationalpark erkundet und mit heimischen Künstlern fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt. Zwei Klassenzimmer des alten Schulhauses in Sankt Oswald wurden von Freitag bis Montag zu einem Atelier für 16 Lehramtstudenten aus Passau. Akademischer Direktor und Dozent am Lehrstuhl der Professur für Kunstpädagogik und Ästhetische Erziehung Alfred Seidl leitete das Seminar in Landschaftsmalerei, das in Kooperation mit dem Verein "Die Gäste und wir e.V.“ Sankt Oswald-Riedlhütte veranstaltet wurde.
Die Idee hatte der 24-Jährige Benedikt Meininger aus St. Oswald. Seit dreieinhalb Jahren studiert er in Passau Lehramt für Gymnasium mit den Fächern Englisch und Geschichte. Schon im ersten Semester hat er durch seine Mitbewohnerin festgestellt, dass Studierende, die nicht aus der Region kommen, oft nicht mehr als Passau kennen lernen. „Es gibt insgesamt 14 Nationalparks in Deutschland. Wenn man nur 50 Kilometer davon entfernt wohnt, sollte man diesen auch einmal gesehen haben“, erzählt der Lehramtanwärter. Außerdem sei die Gemeinde seit der Schließung der Glashütte in Riedlhütte noch mehr auf den Tourismus angewiesen.
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